01:05 24 Oktober 2020
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    Frankreichs Wirtschaft ist wegen der Corona-Krise im ersten Quartal 2020 so stark wie noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs eingebrochen. Das geht aus einer ersten Schätzung des nationalen Statistikinstituts INSEE hervor.

    Demnach schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt des Landes von Januar bis März um 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

    Der BIP-Rückgang ist INSEE zufolge der stärkste seit 1949. Das Ausmaß habe darüber hinaus den Einbruch von 1968 übertroffen, als Streiks die Wirtschaft belastet hatten.

    Als Grund für den schweren Rückschlag in der zweitgrößten Volkswirtschaft der EU-Zone gelten harte Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Mitte März wurde Frankreichs Wirtschaft im Kampf gegen die Virus-Ausbreitung heruntergefahren.

    Coronavirus-Pandemie

    Das Virus Sars-CoV-2 wurde erstmals Ende Dezember in China entdeckt und breitete sich innerhalb von wenigen Monaten über den Globus aus. Das Epizentrum der neuartigen Krankheit war die Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei. Am 11. März stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch der Infektion als Pandemie ein.

    Laut aktuellen Angaben der Johns Hopkins University wurden in Frankreich mehr als 166.000 Corona-Fälle und über 24.000 Todesopfer registriert.

    ak/ae/dpa

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    Coronavirus, Einbruch, Wirtschaft, BIP, Frankreich