20:24 30 Oktober 2020
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    Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing wird sich nach eigenen Worten wegen der Corona-Krise nicht um Staatshilfen bemühen, da es ihm gelungen ist, 25 Milliarden US-Dollar (23 Milliarden Euro) von Investoren durch die Ausgabe von Anleihen einzunehmen. Darüber schreibt die Zeitung „The Wall Street Journal“.

    „Wir planen nicht, uns um zusätzliche Finanzierungen zu bemühen oder von den Vorschlägen der US-Regierung Gebrauch zu machen“, heißt es in der Mitteilung des Konzerns.

    Die Anleihen würden in sieben Tranchen mit einer Laufzeit von drei bis 40 Jahren platziert, zu den Zinsen hielt sich der Konzern bedeckt.

    Corona-Krise

    Boeing ist wie auch andere Vertreter der Luftfahrtbranche von den Beschränkungsmaßnahmen im Rahmen der Bekämpfung der Coronavirus-Ausbreitung betroffen. Noch früher hatte der Konzern wegen des Flugverbots für das Modell 737 Max im Jahr 2019 milliardenschwere Einbußen erlitten. 

    Bei Absturz von zwei Maschinen vom Typ 737 Max waren 2018 und 2019 insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen. Seit März 2019 ist die Flotte der Boeing 737 Max deshalb weltweit stillgelegt. Boeing nimmt Updates an einer Software vor, der eine Rolle bei den beiden Unglücken zugeschrieben wird.

    US-Hilfspaket

    Im März hatte der US-Kongress ein Konjunkturprogramm in Höhe von rund 2,2 Billionen US-Dollar beschlossen, wo unter anderem Mittel zur Unterstützung von Großproduzenten vorgesehen sind.

    ns/ae

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    Tags:
    Investoren, Hilfe, Hilfspaket, US-Kongress, Anleihen, The Wall Street Journal, Boeing, USA