14:24 09 August 2020
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    Die Gazprom-Öltochter Gazprom Neft hält die Förderung laut einem Topmanager auch bei einem Preis von 20 US-Dollar pro Barrel (je 159 Liter) für rentabel.

    „Das Unternehmen prüft (Auswirkungen) der Preise zwischen 15 und 40 US-Dollar/Barrel“, sagte Alexej Jankewitsch, für Wirtschaft und Finanzen zuständiger Vize-Generaldirektor des Konzerns, am Mittwoch. 

    Diverse Szenarien alanysiert

    „Wir nehmen einige Szenarien der weiteren Dynamik der Ölpreise im Bereich zwischen 15 und 40 US-Dollar je Fass unter die Lupe. Das ermöglicht es uns, die Kosten zu optimieren und die Effizienz der Produktion zu erhalten“, betonte Jankewitsch.

    In den ersten drei Monaten 2020 gewann Gazprom Neft 9,71 Millionen Tonnen Öl und lag somit in Russland an vierter Stelle hinter Rosneft, LUKoil und Surgutneftegaz.

    Erschließung der Achimov-Formation geplant

    2019 wurde Gazprom Neft zum ersten Betreiber bei der Erschließung der Achimov-Formationen des Gas- und Gaskondensatfeldes Jamburg im Norden Westsibiriens. Ein vom Unternehmen erstelltes Programm mit einer Laufzeit bis Ende 2021 sieht Gesamtkosten von rund zwölf Milliarden Rubel (aktuell knapp 150 Mio Euro) vor. Plänen zufolge soll im laufenden Jahr die Basistechnologie zum Niederbringen von Bohrungen ausgewählt werden. 2021 sollten die Fördertechnologien und die Kosten optimiert werden. Dabei arbeitet Gazprom Neft mit dem global operierenden Ölfelddienstleister Halliburton zusammen.

    am/gs/ta

     

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    Tags:
    Jamburg, Ölpreis, Gazprom Neft, Russland