15:04 09 Juli 2020
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    Die deutschen Flughäfen verlieren nach Angaben ihres Verbandes ADV in der Corona-Krise monatlich eine halbe Milliarde Euro Umsatz.

    „Jeden Monat verlieren unsere Standorte eine halbe Milliarde Euro an Umsatz“, so der Präsident des Branchenverbands ADV, Stefan Schulte, am Donnerstag wörtlich.

    Mittlerweile seien den Flughäfen 95 Prozent ihrer Einnahmen weggebrochen. Etwa 80 Prozent der Beschäftigten befänden sich in Kurzarbeit. Darüber hinaus fielen monatlich 170 Millionen Euro an, um die Betriebsbereitschaft aufrechtzuerhalten.

    ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel hatte jüngst gegenüber Reuters betont, dass man im Gespräch mit der Bundesregierung sei, dass sie diese sogenannten Vorhaltekosten übernehme.

    Zehntausende Arbeitsplätze akut gefährdet

    „Die Covid-19-Krise und der Zusammenbruch im Luftverkehr werden an den Flughäfen nicht spurlos vorbeigehen. Zehntausende Arbeitsplätze sind akut gefährdet“, erklärte Schulte, der Chef des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport ist.

    Die Unterstützung der Bundesregierung für die deutschen Fluggesellschaften wie Lufthansa und Condor sei wichtig und richtig.

    „Aber es kann nicht sein, dass darüber die Flughäfen in Vergessenheit geraten und keine Hilfen erhalten.“

    Schulte sprach sich dafür aus, dass sich auch Flughäfen in öffentlicher Hand - anders als bisher - an den KfW-Rettungsprogrammen des Bundes beteiligen dürfen.

    ak/ae/dpa/rtr

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    Tags:
    Euro, Umsatz, Verlust, Flughäfen, Deutschland