08:30 02 Dezember 2020
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    Der Euro verliert im Zuge der Corona-Krise seine Positionen im Verhältnis zum Dollar und ist wegen der europäischen wirtschaftlichen und politischen Turbulenzen instabil, schreiben die Bloomberg-Analytiker am Mittwoch.

    Der Misserfolg der Europäischen Union beim Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie führte demnach dazu, dass der Euro heutzutage zu einer meistgefährdeten Währung der hochentwickelten Länder betrachtet wird. 

    Da der Eurokurs seit dem Jahresanfang zum Dollar um mehr als drei Prozent gefallen ist, sind die Marktteilnehmer diesbezüglich davon überzeugt, dass sich die Währung weiterhin abschwächen werde. Auf dem Höhepunkt der Pandemie seien die EU-Länder nicht imstande, eine einheitliche Finanzpolitik für die Aufrechterhaltung der Wirtschaft zu erarbeiten, hieß es. Beispielsweise einigten sich die Offiziellen auf ein kurzfristiges Programm für die Erholung der italienischen Wirtschaft, konnten aber keine langfristige Strategie aushandeln. 

    Unverrückbarste Währungen

    Bloomberg nannte zudem einen Index von Währungsindikatoren, anhand dessen zu beobachten ist, welche Währungen unverrückbare Positionen während der Krise besitzen.Dazu zählen unter anderem der australische, neuseeländische und kanadische Dollar. 

    ao/mt

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    Krise, Wirtschaft, Währung, Dollar, Europäische Union, Euro