18:11 10 Juli 2020
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    Die russische Zentralbank hat im Jahr 2019 ihre Einbußen um fast das Dreifache – von 434,7 Milliarden Rubel (5,4 Milliarden Euro) im Jahr 2018 auf 182,6 Milliarden Rubel (2,2 Milliarden Euro) – verringert. Das folgt aus einem Jahresbericht der Bank.

    Demnach sind die Einnahmen der Zentralbank in dem Berichtszeitraum um 9,14 Prozent auf 630,7 Milliarden Rubel (7,8 Milliarden Euro) gestiegen. Die Ausgaben seien hingegen um 27,9 Prozent auf 632,6  Milliarden Rubel (7,9 Milliarden Euro) geschrumpft.              

    Die Aktiva seien um 2,9 Prozent auf 40,5 Billionen Rubel angestiegen. Die Zentralbank wurde am 13. Juli 1990 gegründet, gilt aber als Nachfolger der Staatsbank der UdSSR.

    Russlands Auslandsschulden 2019 geschrumpft

    Die Auslandsschulden Russlands haben sich nach dem Stand zum 1. April 2020 nach Angaben der Zentralbank auf 450 Milliarden US-Dollar (415 Milliarden Euro) belaufen. Damit seien sie im ersten Quartal dieses Jahres um 40,8 Milliarden US-Dollar (37,6 Milliarden Euro) bzw. 8,3 Prozent zurückgegangen. 

    Gold- und Devisenreserven Russlands

    Russlands Gold- und Devisenreserven sind nach Angaben der Zentralbank im April um 0,45 Prozent bzw. um 2,539 Milliarden US-Dollar gewachsen und belaufen sich nun auf 566,012 Milliarden US-Dollar. 

    Im Jahr 2019 hätten sich die Reserven um 18,3 Prozent auf 554,4 Milliarden US-Dollar erhöht.

    ns/ae/sna 

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    Tags:
    UdSSR, Rückgang, Auslandsschulden, Gold- und Devisenreserven, Erhöhung, Einbußen, Zentralbank, Russland