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    Die spanische Umweltministerin Teresa Ribera hat in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der britischen Zeitung „Financial Times“ eine mögliche Herangehensweise bei der Wiedereröffnung des Landes für Touristen beschrieben.

    Rechtzeitig für die Hochsaison wird Spaniens Regierung demnach möglicherweise die seit vor kurzem eingeführte Forderung einer zweiwöchigen Quarantäne für internationale Besucher lockern. Darüber hinaus werde die Erstellung „sicherer Korridore“ zwischen Ländern in Betracht gezogen.

    „Wir denken über sichere Korridore nach. (…) Denn bei diesem System werden Menschen aus den Regionen kommen, wo die Ansteckungsrate in den letzten ein bis zwei Wochen unter 0,3 Prozent liegt“, zitiert das Blatt die Politikerin.

    Die statistische Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine Person sich anstecke, würde im Ursprungsland und im Zielland ungefähr dieselbe sein.

    Spaniens Anti-Corona-Maßnahmen

    Die Einreisebeschränkungen sind Teil der Notmaßnahmen der spanischen Regierung gegen die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie. Wer keinen ersten Wohnsitz in Spanien vorweisen kann oder aus keinen als wichtig erachteten beruflichen Gründen einreist, hat gute Chancen, direkt zurück in die Heimat geschickt zu werden.

    Seit vergangenem Freitag müssen sich Ausländer nach der Einreise zudem in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben.

    Coronavirus

    Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 11. März den Ausbruch des neuen Covid-19-Erregers als Pandemie eingestuft.

    Weltweit wurden laut der Johns-Hopkins-Universität (JHU) bereits mehr als fünf Millionen Menschen mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. Bisher wurden demnach 328.639 Todesopfer registriert.

    Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Spanien beträgt nach Angaben der Organisation 232.555. An der neuartigen Krankheit seien 27.888 Patienten gestorben.

    mo/mt

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    Tourismus, Coronavirus, Spanien