04:15 22 Oktober 2020
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    Zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland nach der Corona-Krise setzt sich die CSU für den flächendeckenden Ausbau des 5G-Netzes bis zum Jahr 2025 ein.

    „Dafür wollen wir die neue Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft des Bundes mit fünf Milliarden Euro ausrüsten – mit dem Ziel: ultraschneller Mobilfunk in ganz Deutschland“, heißt es im Leitantrag des CSU-Vorstandes.

    Der CSU-Vorstand betonte auch, dass schnelles Internet eine Voraussetzung für die Entwicklung des Handwerks und der Bauwirtschaft sei.

    Um den Netzausbau voranzubringen, müsse aber ein Investitionsstau verhindert werden.

    „Wir beschleunigen Planungsprozesse und verkürzen Verfahren, wo immer es möglich ist“, hieß es weiter im Leitantrag.

    5G steht für die fünfte Mobilfunkgeneration und ist der direkte Nachfolger von 4G (LTE). Von dem neuen Mobilfunkstandard sollen sowohl private Anwender als auch die Industrie und der Medizinsektor profitieren.

    Im April waren im Netz zahlreiche Verschwörungstheorien kursiert, die behaupteten, dass die 5G-Technologie die Verbreitung des Coronavirus beschleunige oder sogar auslöse. Diese hatten im Endeffekt zu Brandanschlägen auf 5G-Sendemasten in mehreren europäischen Ländern geführt.

    ac/mt/dpa

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    Tags:
    Krise, Coronavirus, Ausbau, 5G, CSU