02:55 02 Dezember 2020
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    Die Bundesregierung hat in den vergangenen Wochen einen Gesetzentwurf beschlossen, wonach Menschen, die bereits einen Gutschein für eine in der Corona-Pandemie gescheiterte Pauschalreise bekommen haben, nun ihr Geld dafür beanspruchen können.

    Das Bundeskabinett hat am 20. Mai Eckpunkte für eine freiwillige Gutscheinlösung zur Abmilderung der Folgen der Corona-Krise für die Pauschalreisebranche beschlossen, die durch das Justizministerium aufgeklärt wurden. Und zwar: Statt einen Gutschein zu akzeptieren, kann man einen Anspruch auf die Gelderstattung erheben. Die Gutscheine sind jedoch anzuerkennen, die Pauschalreisenden könnten sie aber auch ablehnen. Die Gutscheine seien demnach freiwillig und durch die Auszahlung ersetzbar. 

    Eine ursprünglich vorgesehene Gutscheinpflicht, die dazu dienen sollte, Insolvenzen zu entgehen, soll es nicht geben. Konsumenten können sich jedoch freiwillig für einen Gutschein entscheiden, dessen Wert auch dann staatlich abgesichert ist, wenn Anbieter zahlungsunfähig werden.

    Gutscheine für Pauschalreisen

    Bei vor dem 8. März 2020 gebuchten Reisen, die wegen der Corona-Krise nicht stattfinden werden können, soll den Reiseveranstaltern die Gelegenheit geboten werden, den Pauschalreisenden statt der sofortigen Erstattung der Vorauszahlungen Gutscheine für spätere Pauschalreisen anzubieten. 

    ao/mt/dpa

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    Tags:
    Reisen, Auszahlungen, Gesetzentwurf, Coronavirus, Deutschland