17:56 19 September 2020
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    Die Ölpreise sind am Montag etwas gefallen. Händler verweisen auf die Nachfragesorgen durch die Unruhen in den Vereinigten Staaten sowie den Konflikt zwischen den USA und Peking.

    Am Vormittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 37,51 US-Dollar. Das waren 33 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 39 Cent auf 35,10 US-Dollar.

    Unruhen nach Tod von Floyd 

    In zahlreichen US-Metropolen kam es die sechste Nacht in Folge zu Protesten, die teils in Gewalt umschlugen.

    George Floyd war am vergangenen Montag bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) ums Leben gekommen. In Minnesota und in mehreren anderen Bundesstaaten wurde die Nationalgarde bereits mobilisiert, nachdem Demonstrationen in Unruhen und Plünderungen ausgeartet waren.

    Alle vier an dem Einsatz beteiligten Polizisten wurden entlassen, einer von ihnen wurde wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Bei ihm handelt es sich um den weißen Polizisten, der sein Knie minutenlang an den Hals Floyds gedrückt hatte.

    Die Entwicklung könnte die Wirtschaft in den USA zusätzlich belasten und die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.

    ak/ae/dpa

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    Tags:
    Nachfrage, China, Unruhen, Ölpreise, USA