11:33 31 Oktober 2020
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    Russland hat die Ölproduktion im Mai nach eigenen Angaben deutlich zurückgefahren. Demnach ging die Tagesförderung von elf Millionen auf rund 8,6 Millionen Barrel (je 159 Liter) zurück.

    Dem Energieministerium in Moskau zufolge erfüllt Russland damit fast vollständig die Vereinbarungen, die im April vom Ölkartell Opec und seinen Kooperationspartnern für die Monate Mai und Juni getroffen worden waren.

    Russland fährt Ölproduktion bis Ende Juli zurück

    Moskau plane, die Ölgewinnung nach dem Ölpreisverfall bis etwa Ende Juli weiter zu bremsen, verlautete am Dienstag aus unterrichteten Quellen in der russischen Hauptstadt. Die endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen worden, hieß es.

    Ölpreis stabilisieren

    Inmitten der Corona-Krise hatten sich die sogenannten Opec+-Länder nach langwierigen Verhandlungen auf eine Drosselung der täglichen Ölproduktion um rund zehn Millionen Barrel geeinigt. Das entspricht rund zehn Prozent der weltweiten Förderung. Damit will die Opec+ den rasant gefallenen Ölpreis wieder stabilisieren. Der Ölpreis wurde durch die Ausbreitung des Coronavirus sowie durch einen Preiskrieg der beiden Öl-Schwergewichte Saudi-Arabien und Russland massiv nach unten gedrückt.

    am/gs

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    Tags:
    Vereinbarung, OPEC, Drosselung, Ölproduktion, Russland