03:54 29 November 2020
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    So schlecht hat es das verarbeitende Gewerbe in Deutschland seit Anfang 1991 nicht gehabt. Im April 2020 ging die Auftragszahl in der Branche um 25,8 Prozent im Vergleich zum März zurück, meldet das Statistische Bundesamt am Freitag.

    Noch tiefer sei die Flaute im Vergleich zum April letzten Jahres – hier beträgt das Gefälle sogar 36,6 Prozent.

    Der stark gesunkene Auftragseingang sei auf die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie zurückzuführen: Im März wurde eine Verringerung von 15 Prozent im Vergleich zum Februar verzeichnet. Insbesondere betroffen seien Aufträge aus dem Ausland:

    „Die Aufträge aus dem Inland gingen im April 2020 im Vergleich zum Vormonat um 22,3 Prozent zurück, die Auslandsaufträge verringerten sich um 28,1 Prozent”, hieß es in der Pressemitteilung von Destatis.

    Der Anteil der Eurozone ging dabei am meisten zurück – um gut 30 Prozent.

    Was vereinzelte Industrien angeht, haben unter dem Abschwung am meisten Hersteller von Investitionsgütern gelitten: Bei ihnen lag der Auftragseinbruch bei 30,6 Prozent. Vergleichsweise geringer Schaden wurde der Konsumgüter-Branche mit nur 11,4 Prozent Rückgang zugefügt.

    Alle Zahlen sind saison- und kalenderbereinigt und basieren auf dem Volumenindex für das Verarbeitende Gewerbe.

    msch/sb

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    Tags:
    Statistisches Bundesamt, Aufträge, Industrie