13:46 28 Oktober 2020
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    Nach dem drastischen Einbruch vor rund drei Monaten sind die Erdölpreise im Aufwind. Am frühen Montagvormittag kletterte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Sorte WTI mit Lieferung im Juli um 2,7 Prozent auf über 40 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit dem 6. März.

    Der August-Kontrakt für die Sorte Brent verteuerte sich zweitweise um 1,91 Prozent auf 42,78 Dollar je Barrel.

    Angetrieben wurden die Ölpreise von der Entscheidung der Opec+-Allianz vom Samstag, die seit April geltende Förderkürzung von 9,7 Millionen Barrel pro Tag bis Ende Juli zu verlängern.

    Der Ölpreis war Anfang März abgestürzt, nachdem die Opec+-Gemeinschaft sich nicht auf neue Begrenzungen der Ölfördermenge aufgrund des Nachfrageeinbruchs im Zusammenhang mit der Corona-Krise einigen konnte. Russland wollte damals die Ölförderquote unverändert verlängern lassen, Saudi-Arabien forderte eine weitere Reduzierung.

    Der Streit führte dazu, dass die Förderbremse am 1. April auslief. Beobachter spekulierten über einen Preiskrieg unter Ölexporteuren.

    leo/ae

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    OPEC, Börse, Barrel, Preis, WTI, Erdöl