23:45 06 Juli 2020
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    Die Staatsverschuldung der USA hat zum ersten Mal in der Geschichte des Landes 26 Billionen US-Dollar überschritten. Das zeigen die am Mittwoch vom Finanzministerium veröffentlichten Daten.

    Vor allem die Corona-Krise puschte die Verschuldung extrem nach oben, denn die US-Regierung hat seit März mehr als fünf Billionen Dollar an Coronavirus-Hilfe bereitgestellt. Dabei geht es sowohl um Finanzhilfe für Bürger, die keine Arbeit mehr haben, als auch um Kreditprogramme zur Unterstützung der Wirtschaft. 

    Aus dem vor kurzem veröffentlichten Monatsbericht des US-Finanzministeriums geht hervor, dass das US-Haushaltsdefizit in den ersten acht Monaten des laufenden Geschäftsjahres, das am 1. Oktober 2019 begann, 1,88 Billionen US-Dollar erreicht hat – das ist mehr als in jedem vollen Geschäftsjahr in der US-Geschichte und doppelt so viel wie in der Vergleichsperiode 2019, als das Defizit bei 738,6 Milliarden lag.

    Laut der Peter G. Peterson Foundation geben die USA jeden Tag eine Milliarde US-Dollar allein für die Zinsen aus. Derzeit beläuft sich die US-Staatsverschuldung auf 179.000 Dollar pro Haushalt oder 70.000 Dollar pro Person.

    om/sb

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    Tags:
    Staatsverschuldung, USA