03:38 14 Juli 2020
SNA Radio
    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    478
    Abonnieren

    Der staatliche Ölkonzern Brasiliens, Petrobras, will keine Öltanker pachten, die in den letzten zwölf Monaten Venezuela angelaufen haben, teilte die staatlich kontrollierte Ölgesellschaft am Freitag mit.

    Der Beschluss sei ein Zeichen dafür, dass Brasilien und sein Präsident Jair Bolsonaro die US-Sanktionen gegen Venezuela einhalten möchten, meldet Reuters.

    „Wir haben vor Kurzem gegenüber unseren Lieferanten bekräftigt, dass wir keine Angebote von Schiffen annehmen werden, die während der Sanktionsfrist (zwölf Monate) in Venezuela operiert haben“, sagte das Unternehmen in einer E-Mail-Antwort an die Nachrichtenagentur.

    Die Lieferverträge von Petrobras seien entsprechend geändert worden, um die Pacht von Schiffen zu vermeiden, die den Vorschriften der Kontrollbehörde des US-Finanzministeriums (OFAC) nicht entsprechen, heißt es in der Erklärung des Erdölriesen.

    Unter Präsident Jair Bolsonaro, der sich selbst als Bewunderer von US-Präsident Donald Trump bezeichnet, haben sich Brasilien und sein staatlich kontrollierter Ölproduzent von Venezuela distanziert.

    Die Vereinigten Staaten hatten zuvor versucht, den venezolanischen Präsident Nicolas Maduro zu schwächen, indem sie mehrere Öltanker und Reedereien wegen ihrer Geschäfte mit Venezuela auf die schwarze Liste setzten. Washington hatte angekündigt, es könnte die Sanktionsliste erweitern, was durch einen rasanten Anstieg der Tankerpreise den Seehandel stören könnte.

    msch/sb/rtr

    Zum Thema:

    Aus Hongkong in USA geflohene Virologin offenbart „Wahrheit“ über Covid-19
    „Coronawahnsinn“ und „Maskenfetisch“- Carolin Matthie schießt scharf
    Putin nennt Grund für Verschlechterung der Beziehungen zu Ukraine
    Tags:
    Öltanker, Brasilien, Venezuela