12:24 25 November 2020
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    Die wachsenden Rohölvorräte in den USA und die Angst vor der Ausbreitung des Coronavirus setzen die Ölpreise unter Druck. Im frühen Handel am Donnerstag haben die Preise weiter nachgegeben.

    Um 08.25 Uhr Moskauer Zeit (08.25 MESZ) sank der Preis des August-Kontraktes für die Nordseesorte Brent um 0,79 Prozent auf 39,98 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im August verbilligte sich um 0,63 Prozent auf 37,77 Dollar.

    Ölförderung (Symbolbild)
    © Sputnik / Maxim Bogowid

    Am Mittwoch waren die Ölpreise bereits um mehr als fünf Prozent gefallen. Am Donnerstag erzeugten neue Lagerdaten aus den USA zusätzlich Preisdruck. Am Mittwochnachmittag hatte das amerikanische Energieministerium mitgeteilt, dass die Ölvorräte seit einer Woche um 1,4 Millionen Barrel auf 540,7 Millionen Barrel gestiegen waren und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen und einen neuerlichen Rekordstand erreicht hatten.

    Auch die Tagesförderung in den Vereinigten Staaten, die seit April rückläufig war, nahm erstmals seit elf Wochen um 500.000 Barrel auf elf Millionen Barrel zu. Händler befürchten zudem, dass die weitere Ausbreitung des Coronavirus über die Welt die Erholung der Nachfrage abbremsen kann. „Die neuesten Trends sind nicht ermutigend“, sagte Analyst Lachlan Shaw von der National Australia Bank laut Reuters.

    leo/ae

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    Tags:
    Coronavirus, Vorräte, Brent, WTI, Rückgang, Börse, Preise, Erdöl