09:56 25 Oktober 2020
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    Die ungarische Aufsichtsbehörde für Energie und Stadtwerke MEKH hat den Bau einer Verbindungsleitung zwischen Serbien und Ungarn gebilligt, meldet das Gasunternehmen FGSZ.

    Die neue Pipeline werde Gas von der russisch-türkischen Leitung Turkish Stream nach Ungarn weiterleiten und solle bis Oktober 2021 ans Netz gehen, wovon FGSZ am Freitag Marktakteure in Kenntnis setzte.

    Die Kapazität des Projekts soll sechs Milliarden Kubikmeter pro Jahr betragen.

    Der russische Botschafter in Budapest, Wladimir Sergejew, hatte im Februar gesagt, dass die ersten Gaslieferungen nach Ungarn im Rahmen von Turkish Stream für Ende 2021 oder Anfang 2022 anberaumt sind. Serbien dagegen könnte bereits Ende 2020 Gas aus der Leitung erhalten.

    Die Gasleitung Turkish Stream wurde Anfang Januar in Betrieb genommen. Sie besteht aus zwei Stränden, die türkische und südeuropäische Verbraucher mit russischem Gas versorgen.

    msch/sb

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    Tags:
    Gasleitung, Serbien, Turkish Stream, Ungarn