00:00 10 Juli 2020
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    Unter den deutschen Freiberuflern hat sich die Stimmung während der Corona-Pandemie deutlich verschlechtert. Dies geht aus der neusten Umfrage des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB) hervor.

    Laut der Umfrage sei der Anteil derjenigen, die ihre derzeitige Geschäftslage als schlecht bezeichnen, fast um das Doppelte gestiegen – von etwa 17 Prozent im vergangenen Sommer auf nahezu 31 Prozent.

    Als gut bewerten ihre Situation rund 29 Prozent der Befragten, wobei diese Zahl vor einem Jahr mehr als 41 Prozent betrug. So erscheine der entstandene wirtschaftliche Schaden für fast jeden Freiberufler existenzbedrohend.

    Die eingetrübte Stimmung gelte für alle vier Gruppen der Freiberufler: technisch-naturwissenschaftliche sowie rechts-, steuer- und wirtschaftsberatende Freiberufler, freie Heilberufe und freie Kulturberufe.

    Darum richtete der BFB die Forderung an die Bundesregierung, bei ihren Programmen nachzusteuern, „etwa bei der Überbrückungshilfe durch eine Verlängerung sowie einen Unternehmerlohn“. Die rund 1,43 Millionen selbstständigen Freiberufler beschäftigten den Angaben zufolge mehr als vier Millionen Mitarbeiter.

    ac/mt/dpa

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    Tags:
    Krise, Coronavirus, Einkommen, Stimmung, Umfrage, Deutschland