17:16 25 Oktober 2020
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    Die Preise für die Ölsorten Brent und WTI haben sich am Donnerstagvormittag gegensätzlich entwickelt. Während sich die Nachfrage in den Vereinigten Staaten erholt, setzen die Sorgen vor neuen Corona-Beschränkungen die Ölpreise unter Druck.

    Um 07.43 Moskauer Zeit stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im September um 0,05 Prozent auf 43,31 Dollar. Der September-Kontrakt für die Sorte WTI verbilligte sich dagegen um 0,1 Prozent auf 40,86 Dollar je Barrel.

    Das US-Energieministerium hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass die Benzinbestände des Landes überraschend um 1,9 Prozent auf 251,7 Millionen Barrel zurückgegangen seien. Analysten hatten hingegen mit unveränderten Zahlen gerechnet. Die kommerziellen Ölvorräte (strategische Reserve ausgenommen) stiegen bis zum 3. Juli um 5,7 Millionen Barrel oder 1,1 Prozent auf 539,2 Millionen Barrel.

    Neue COVID-19-Fälle in den USA schürten die Sorgen vor neuen Kontaktbeschränkungen und bremsten die Erholung der Nachfrage ab, meldet die Agentur Reuters unter Berufung auf den Rohstoffanalysten Lachlan Shaw von der National Australia Bank.

    Nach seinen Angaben sank die Nachfrage nach Benzin in den US-Regionen, in denen erneut Beschränkungen eingeführt wurden. An der Ostküste, wo das Coronavirus unter Kontrolle sei, erhole sich die Nachfrage schnell.

    leo/ae

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    Nachfrage, USA, Pandemie, Coronavirus, WTI, Brent, Entwicklung, Börse, Ölpreise, Ölpreis