05:12 04 August 2020
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    Die Sorgen um eine langsamere Erholung der Nachfrage und die wachsenden Corona-Infektionszahlen in den USA belasten die Ölpreise. Sowohl Brent als auch WTI geben am Freitagmorgen nach.

    Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im September rutschte um 07.54 Moskauer Zeit um 0,32 Prozent auf 43,23 Dollar. Auch die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) hat eine ähnliche Preisschwankung hinter sich: Der Preis des August-Kontraktes sank um 0,22 Prozent auf 40,66 Dollar je Barrel.

    Laut Medien war in den USA vor kurzem mit 75.000 neuen Fällen ein Rekordanstieg bei den Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet worden. In Indien gibt es bereits mehr als eine Million Infizierte. Weltweit zählt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 13,3 Millionen Ansteckungen mit dem neuartigen Erreger. Die Händler befürchten dadurch negative Auswirkungen auf das Erholungstempo der Weltwirtschaft und auf die Entwicklung der Nachfrage.

    Auch die Ankündigung der Opec-plus-Allianz, von August an die Tagesförderung um rund zwei Millionen Barrel  anzuheben, belastet die Preise. Das, obwohl die reale Steigerung nach Angaben Saudi-Arabiens deutlich geringer ausfallen soll.

    „Damit treffen sie Vorsichtsmaßnahmen. Dies gibt dem Markt das Vertrauen, dass die Opec+ die Situation im Auge behält“, sagte Rohstoff-Experte Vivek Dhar von der Commonwealth Bank Australia zur Agentur Reuters. „Das Problem des Marktes besteht derzeit darin, dass die Preise ein Niveau erreicht haben, auf dem wir eine Rückkehr der US-Lieferungen befürchten.“

    leo/ae

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    Covid-19, Nachfrage, Börse, Markt, Ölmarkt, Ölpreise, Ölpreis, Öl