08:50 09 August 2020
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    Die sinkende Geburtenrate in den Vereinigten Staaten bereitet nach dem Ende der Coronavirus-Pandemie neue Probleme für die amerikanische Wirtschaft. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

    In den letzten Jahren ist die Geburtenrate in den USA von 2,1 auf 1,7 Kinder pro Frau gesunken. Darüber hinaus möchten wohl 34 Prozent der amerikanischen Frauen aufgrund der Pandemiekrise die Schwangerschaft verzögern oder weniger Kinder haben. Zu diesen Schlussfolgerungen gelangte das Guttmacher-Institut nach einer Umfrage von 2000 amerikanischen Frauen im April und Anfang Mai.

    Analysten der Brookings Institution machten ebenfalls eine negative Prognose. Nach ihren Berechnungen werden im nächsten Jahr in den USA eine halbe Million Kinder weniger geboren als ursprünglich erwartet. Zusammengerechnet mit den 150.000 Opfern des Coronavirus in den USA wird dieser Rückgang in Zukunft die Wirtschaft beeinträchtigen. Somit werden die USA eine große Anzahl von Verbrauchern, Arbeitnehmern und Steuerzahlern einbüßen.

    Von der COVID-19-Pandemie ist fast die ganze Welt betroffen. Nach den neuesten Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es mehr als 16,5 Millionen Infizierte, von denen mehr als 650.000 gestorben sind.

    Spitzenreiter bei der Anzahl von Coronavirus-Infizierten sind die USA, wo mehr als 4,3 Millionen Menschen positiv getestet wurden. Etwa 150.000 davon sind gestorben.

    om/tm
     

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    Geburtenrate, Kinder, Folgen, Wirtschaft, Coronavirus, USA