19:14 24 November 2020
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    In der Eurozone ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal wegen der Corona-Krise drastisch eingebrochen.

    In den Monaten April bis Juni sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im gemeinsamen Währungsraum im Quartalsvergleich um 12,1 Prozent geschrumpft, teilte die Statistikbehörde Eurostat am Freitag nach einer ersten Schätzung mit. Dies ist der stärkste Konjunktureinbruch seit Beginn der Erhebung 1995.

    In Deutschland ging das Burttoinlandsprodukt um 10,1 Prozent zurück – der stärkster Rückgang seit dem Beginn der BIP-Messungen. Die Wirtschaftsleistung Frankreichs schrumpfte um 13,8 Prozent. Am stärksten wurde aber Spanien betroffen: sein Wirtschaft brach um 18,5 ein.

    Der Einbruch folgte auf einen bereits deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal. In den Monaten Januar bis März war das BIP im Währungsraum um 3,6 Prozent geschrumpft.

    Seit März leidet die Wirtschaft der Eurozone unter den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Nachdem die Krise im April ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hatte, haben die Staaten der Eurozone ab Mai mit Lockerungen ihrer Corona-Maßnahmen begonnen.

    msch/dpa

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    Konjunktur, Eurozone