15:25 21 September 2020
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    Die Preise für die Ölsorten Brent und WTI haben am Mittwochvormittag zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) Brent kostete dabei erstmals seit dem Preiseinsturz vom März mehr als 45 US-Dollar.

    Um 11.45 Uhr Moskauer Zeit (10.45 MESZ) stieg der Preis der Sorte Brent mit Lieferung im Oktober um 1,46 Prozent auf 45,08 Dollar je Barrel. Der September-Kontrakt für ein Barrel der Sorte WTI verteuerte sich um 1,51 Prozent auf 42,33 Dollar.

    Damit erreichte der Preis der Sorte Brent den höchsten Stand seit dem Absturz der Ölpreise von Anfang März, der dadurch verursacht worden war, dass die Opec+-Gemeinschaft sich nicht auf neue Begrenzungen der Ölfördermenge aufgrund des Nachfrageeinbruchs im Zusammenhang mit der Corona-Krise einigen konnte. Russland wollte damals die Ölförderquote unverändert verlängern lassen, Saudi-Arabien forderte eine weitere Reduzierung.

    Der Streit hatte zur Folge, dass die Förderbremse am 1. April auslief und der Ölpreis allein im März um die Hälfte fiel. Beobachter spekulierten über einen Preiskrieg unter Ölexporteuren. Im April einigten sich das Kartell Opec und weitere wichtige Ölförderer darauf, die Ölförderung um 9,7 Millionen Barrel pro Tag für die Monate Mai und Juni zu kürzen. Die Entscheidung trieb die Ölpreise in die Höhe. Im Juni wurde die Förderkürzung bis Ende Juli verlängert.

    leo/sb

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    Wachstum, Börse, Handel, WTI, Brent, Ölpreise, Ölpreis, Erdöl, Öl