01:00 01 Dezember 2020
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    Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom Corona-Absturz setzt sich nach Einschätzung des Statistischen Bundesamtes fort.

    Nach dem tiefen Einbruch im zweiten Quartal „konnte sich die deutsche Wirtschaft in den Sommermonaten Juli und August wieder etwas erholen“, so die Wiesbadener Statistiker am Dienstag zu den jüngsten Konjunkturdaten.

    In vielen Branchen lasse sich eine V-förmige Entwicklung beobachten, das heißt ein deutlicher Anstieg nach dem herben Absturz. Allerdings sei trotz zuletzt teils kräftiger Zuwächse das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht.

    „Frühindikatoren (...) deuten eine weitere Erholung an“, kommentierte Albert Braakmann, Leiter der Abteilung „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Preise“ des Statistischen Bundesamtes.

    Bruttoinlandsprodukt

    Eine vorläufige Einschätzung, wie sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2020 entwickelt hat, wollte Braakmann nicht abgeben. Er verwies auf den geplanten Veröffentlichungstermin am 30. Oktober.

    Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hatten im März und April weite Teile der deutschen Wirtschaft lahmgelegt. Die Folge: Im zweiten Vierteljahr brach das BIP um 9,7 Prozent zum Vorquartal ein. Das war deutlich stärker als während der Finanzmarktkrise 2008/2009 und der stärkste Rückgang seit Beginn der vierteljährlichen BIP-Berechnungen in Deutschland 1970.

    ak/dpa/sb

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    Erholung, Coronavirus, Wirtschaft, Statistisches Bundesamt, Deutschland