00:30 26 Oktober 2020
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    Dem Ölweltmarkt droht laut Experten ein Nachfrage-Einbruch, wie sie es während einer virtuellen Konferenz von S&P Global Platts (APPEC) 2020 vorausgesagt haben. Dies berichtet CNBC am Mittwoch.

    Die Experten widmeten ihre besondere Aufmerksamkeit jenen Ländern, die das „schwarze Gold“ fördern. Martin Frenkel, Präsident von S&P Global Platts, betonte, dass die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen bis Ende des Jahres um acht Millionen Barrel pro Tag sinken werde.

    „Dies ist eine enorme Reduzierung im Vergleich zu anderen Jahren“, sagte er.

    Darüber hinaus würden die Indikatoren im nächsten Jahr nicht das Vorkrisenniveau erreichen, meint Frenkel. Die Nachfrage nach Öl sinke vor dem Hintergrund der Quarantänebeschränkungen, wogegen die Lagerbestände steigen würden.

    IEA-Bericht

    Am Mittwoch veröffentlichte die Internationale Energieagentur (IEA) ihren monatlichen Bericht, in dem festgestellt wurde, dass die rasante Wiederherstellung der globalen Ölnachfrage nach der Lockerung der Covid-19-Beschränkungen in vielen Ländern aufgrund der Gefahr einer zweiten Corona-Infektionswelle aufgehört habe und die Marktaussichten nun nicht mehr so zuversichtlich seien.

    Bevorstehende OPEC+-Sitzung 

    Daher warten Händler auf die Sitzung des OPEC + (JMMC), die am Donnerstag, dem 17. September, stattfinden wird. Medienberichten zufolge beabsichtigt die OPEC + trotz des Preisverfalls nicht, eine zusätzliche Reduzierung der Ölförderung anzukündigen.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    OPEC, Welle, Coronavirus, Beschränkungen, Quarantäne, Experten, Einbruch, Nachfrage, Ölmarkt