07:25 27 Oktober 2020
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    Der deutsche Autobauer BMW und zwei seiner US-Töchter haben sich in den USA auf einen Vergleich mit der Börsenaufsicht SEC geeinigt, der eine millionenschwere Strafzahlung vorsieht. Das teilte SEC auf ihrer offiziellen Webseite mit.

    Die Behörde wirft BMW laut dem Statement von Donnerstag (Ortszeit) vor, seine Zahlen zum Absatzvolumen auf dem US-Automarkt im Zusammenhang mit der Emission eines milliardenschweren Firmenbonds in den USA geschönt zu haben.

    Durch verschiedene dubiose Methoden hätten von 2015 bis 2019 interne Zielmarken erreicht werden sollen. Zudem habe das Unternehmen öffentlich besser im Konkurrenzkampf mit anderen Premium-Anbietern dastehen wollen.

    Mit einer Geldbuße von 18 Millionen US-Dollar (15,4 Millionen Euro) werde der Streit beigelegt, so die Börsenaufsicht.

    BMW: keine Hinweise auf ein absichtliches Fehlverhalten

    Der Autobauer bestätigte gegenüber Nachrichtenagenturen, die Geldstrafe akzeptiert zu haben. Das Unternehmen sei froh, die Angelegenheit aus der Welt geschafft zu haben, hieß es.

    Ein US-Sprecher von BMW behauptete indes, dass dem Konzern von der SEC kein absichtliches Fehlverhalten vorgeworfen worden sei und die meisten der beanstandeten Vergehen bereits über drei Jahre zurücklägen.

    mo/sb/dpa

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