03:23 23 Januar 2017
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    Russische Wissenschaftler entwickelten einen Superleiter, der hart wie Stahl ist

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    MOSKAU, 6. Juni /RIA Nowosti/. Russische Fachleute entwickelten eine neue Klasse von Materialien mit nanokristalliner Struktur. Das teilte die Wochenzeitung „Expert" in ihrem Artikel zu den Ergebnissen des 4. Wettbewerbs russischer Innovationen mit. Als Sieger wurde in der Kategorie „Bestes Innovationsprojekt" eine Entwicklung des Gesamtrussischen wissenschaftlichen Instituts für anorganische Materialien „Akademiemitglied Andrej Botschwar" /Moskau/ anerkannt. Sie heißt: „Nanostrukturelle elektrotechnische Drähte mit anomal hoher Festigkeit und Elektroleitfähigkeit".

    Die Wissenschaftler entwickelten äußerst komplizierte Technologien zur Herstellung von Kupfer-Niob-Drähten /Cu-Nb/, die so hart wie Stahl sind und deren Elektroleitfähigkeit 50-70 Prozent der Leitfähigkeit von hochreinem Kupfer beträgt.

    Aus der Sicht der Experten erscheint die Anwendung solcher Drähte im Maschinenbau, im Kraftfahrzeugbau und im Luft- und Raumfahrtbereich als zukunftsträchtig.

    Die vom Moskauer Institut entwickelten neuesten Technologien machten die Entwicklung von großen Magnetsystemen real, die für rekordmäßig hohe Impulsmagnetfelder berechnet sind. Per heute sind an der Universität von Florida, USA, aus den vom Moskauer Institut entwickelten Drähten bereits Impulsmagnete hergestellt worden, die ein Magnetfeld mit einer Induktion von 75 Tesla schaffen. Die nächsten Pläne sehen die Schaffung eines Supergiganten mit einer Induktion von 90 Tesla auf der Basis des nationalen Laboratoriums von Los Alamos vor.

    Die Nanotechnologien sind Technologien, die mit den kleinsten Objekten zu tun haben /1 Nanometer ist ein milliardstel Meter/. Die Manipulationen mit den kleinsten physikalischen Substanzen - Atomen und Molekülen - eröffnen, den Prognosen von Fachleuten nach, unübersehbare Perspektiven. Die Nanotechnologien können die Medizin, Energetik, Biotechnologien, Elektronik und andere Zweige von Grund auf verändern.

    Der Wettbewerb russischer Innovationen wurde von der Wochenschrift „Expert" mit Unterstützung der AFK /Aktienfinanzkorporation/ Sistema und dem Ministerium für Bildungswesen und Wissenschaft der Russischen Föderation organisiert.