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    Jeder zweite russische Bürger ist Handynutzer

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    MOSKAU, 07. Juni (RIA Nowosti). Fast die Hälfte der russischen Bürger (47 Prozent) nutzt Mobiltelefone. Das hat eine Umfrage ergeben, die von der Forschungsholding „ROMIR-Monitoring" vorgenommen wurde.

    Die Zahl der Mobilnetz-Nutzer in Russland nimmt rasch zu. Nach Angaben von Sozialforschern hatte noch im Februar 2004 nur ein Viertel der Bürger des Landes Mobiltelefone. Gegen Juni vergangenen Jahres ist die Zahl der Handy-Besitzer auf 31 bis 32 Prozent gestiegen. Und im Januar 2005 waren es bereits 40 Prozent.

    Laut den Ergebnissen der Forschung sind 51 Prozent aller Mobilnetz-Nutzer Männer.

    Genau die Hälfte aller einheimischen Nutzer sind junge Menschen zwischen 18 und 34 Jahren. Nur sechs Prozent der älteren Menschen (ab 60) nehmen Dienste von Mobilnetz-Operatoren in Anspruch.

    Bemerkenswert ist, dass der Anteil der Nutzer mit Grundschulabschluss und nicht abgeschlossener Mittelschulbildung höchstens drei Prozent beträgt.

    Im Ergebnis der Untersuchung wurde festgestellt, dass mehr als die Hälfte (53 Prozent) aller Mobilnetz-Nutzer ihre Einkommen als hoch bewerten. 37 Prozent bezeichnen ihr Einkommen als mittleres. Weitere Zehn Prozent schätzen ihre Einkommen als niedrig ein.

    Die Geographie der Mobilnetz-Nutzer sieht laut den Ergebnissen der im April vorgenommenen Untersuchung wie folgt aus: jeder vierte Nutzer (26 Prozent) lebt im föderalen Bezirk Zentrum, je 19 Prozent entfallen auf die föderalen Bezirke Süd und Wolga, jeder zehnte Nutzer lebt im föderalen Bezirk Sibirien (zwölf Prozent), im föderalen Bezirk Ural (zehn Prozent) oder im föderalen Bezirk Nordwest (neun Prozent). Die im Fernen Osten lebenden Nutzer machen fünf Prozent aller russischen Mobilnetz-Abonnenten aus.

    Die Umfrage der „ROMIR-Monitoring" wurde im April 2005 durchgeführt. 1 600 Respondenten ab 18 Jahren in mehr als 100 Städten bzw. Ortschaften Russlands waren an der Umfrage beteiligt. Es handelte sich um eine repräsentative Auswahl erwachsener Bürger. Der statistische Fehler liegt nicht über drei Prozent.

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