13:11 26 September 2017
SNA Radio
    Wissen

    Zwei japanische Satelliten sollen von Baikonur gestartet werden

    Wissen
    Zum Kurzlink
    0 5 0 0
    MOSKAU, 07. Juni /RIA Nowosti/. Für Mitte August ist der Start der Trägerrakete Dnepr mit zwei Versuchssatelliten der Japanischen Weltraumagentur geplant. Davon ist in einer am Dienstag auf der Website der Russischen Weltraumagentur /Roskosmos/ veröffentlichten Mitteilung die Rede.

    „Heute ist im Kosmodrom Baikonur der erste der beiden OICETS-Satelliten eingetroffen. Der Raumflugapparat wurde vom Flugplatz Jubilejny, wohin er mit der An-124 „Ruslan" aus Uljanowsk geflogen worden war, in die Montage- und Erprobungshalle auf dem Platz Nr. 31 gebracht, wo er zum Start vorbereitet werden soll", heißt es in der Mitteilung.

    Die Zustellung des zweiten japanischen Satelliten, KA-INDEX, ist Mitte Juni zu erwarten.

    Der Start der Trägerrakete Dnepr wird ebenso wie alle voran gegangenen Starts dieser Konversionsrakete aus der Startschachtanlage des Platzes Nr. 109 erfolgen, heißt es in der Mitteilung.

    Wie Alexander Medwedtschikow, stellvertretender Chef von Roskosmos, im heutigen Internet-Briefing erklärte, werde der kürzlich erfolgte Wechsel der höchsten Führung der Raketen-Raumfahrt-Korporation Energija die Erfüllung der internationalen Verträge in keiner Weise beeinflussen.

    Ihm zufolge sei das Verfahren des Wechsels der Führung in den kosmischen Aktiengesellschaften für Russland nicht ganz gewöhnlich. „Für jene aber, die, wie wir sagen, in der zivilisierten Welt oder in der Marktwirtschaft arbeiten, ist dieses Verfahren absolut üblich und gewöhnlich. Wenn es eine Aktiengesellschaft oder ein Privatunternehmen gibt, so gibt es auch das Verfahren des Wechsels der Führung, für sie ist das eine ganz gewöhnliche Angelegenheit", betonte Medwedtschikow.

    „Was die Zuverlässigkeit bei der Erfüllung der internationalen Verpflichtungen betrifft, so ist der Staat der Garant vieler internationaler Verträge und Projekte, darunter auch, was die Internationale Weltraumstation betrifft. Als Garant anderer Verträge tritt die Föderale Weltraumagentur auf, und wir haben unsere internationalen Partner bisher nie hintergangen", sagte Medwedtschikow.

    Seiner Ansicht nach soll in den kosmischen Unternehmen alle vier bis fünf Jahre eine Rotation erfolgen. „Wenn wir gute Leiter fördern, tragen wir in die Produktion und das wissenschaftliche Denken eine frische Kraft hinein, denn sonst tritt eine Stagnation ein", sagte der stellvertretende Chef von Roskosmos zum Schluss.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren