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    "Progress" auf dem Weg zur ISS

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    MOSKAU, 17. Juni (RIA Nowosti). Der russische Raumtransporter Progress M-53 hat sich von der Trägerrakete Sojus gelöst und fliegt selbständig zur Internationalen Raumstation (ISS), teilte ein Vertreter des Flugleitzentrums (Russ. Abk.: ZUP) der RIA Nowosti mit.

    "'Progress' trennte sich um 03.18 Uhr Moskauer Zeit erfolgreich von der ‚Sojus' und erreichte die Ausgangsumlaufbahn. Im Moment setzt das Raumschiff den kontrollierten Flug zur ISS fort", sagte er.

    Der Raumtransporter wird Lebensmittel, Brandschutzmittel, medizinische Geräte, frische Wäsche, Mittel der persönlichen Hygiene der Kosmonauten, Treibstoff für die Orientierungstriebwerke, Trink- und technisches Wasser sowie Forschungsgeräte zur ISS bringen. Die gesamte Ladung macht etwa 2,5 Tonnen aus.

    Die automatische Kopplung von "Progress" an die ISS ist für den 19. Juni um 04.40 Uhr vorgesehen.

    Am Vortag koppelten Spezialisten des russischen Flugleitzentrums den Raumtransporter Progress M-52, dessen Betriebszeit abgelaufen war, erfolgreich von der ISS ab und versenkten ihn im Stillen Ozean. Die Fragmente von "Progress", die in den dichten Schichten der Atmosphäre nicht verbrannten, wurden auf dem "Raumschiff-Friedhof" am 40. Breitenkreis in der Nähe der Weihnachtsinsel versenkt. In diesem Raum beendete auch die legendäre russische Station Mir im Februar 2000 nach 15 Jahren des Betriebes ihre Existenz.