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    In Russland wird ein Gerät zur Suche von Sprengladungen auf Bahngleisen entwickelt

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    SIEDLUNG SAGORJANKA (Gebiet Moskau), 04. August (RIA Nowosti). Im Verteidigungsministerium Russlands wird ein neues Gerät zum Suchen von Sprengladungen auf Bahngleisen entwickelt, teilte Generaloberst Grigori Kogatko, Chef der Eisenbahntruppen der Russischen Föderation, am Donnerstag Journalisten mit.

    „Gegenwärtig läuft die wissenschaftliche Forschungsarbeit an der Entwicklung des äußerst modernen Gerätes. Es soll auf Bahnschienen, an der Böschung und zwischen den Schwellen versteckte Sprengladungen erkennen helfen“, sagte Kogatko.

    Es komme oft vor, setzte der Generaloberst fort, dass Minensuchgeräte nicht auf Sprengladungen reagieren, weil die Bahnschienen aus Metall sind.

    „Das neue Gerät ist dafür bestimmt, eine Sprengladung auf der ganzen Länge der Böschung zu erkennen“, betonte er.

    Seinen Informationen zufolge seien während der konterterroristischen Operation in Tschetschenien Eisenbahngleise in einer Gesamtlänge von 16 000 Kilometern voll entmint worden.

    Wie Kogatko berichtete, seien in der ganzen Zeit der Durchführung der Operation in der Tschetschenischen Republik 13 Pioniere umgekommen.

    „Zum Glück haben wir in diesem Jahr keine Verluste zu verzeichnen“, sagte der Generaloberst.