13:54 17 August 2017
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    In der Welt gibt es bis zu 10 besonders gefährliche Viren

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    MOSKAU, 10. August (RIA Nowosti). In der Welt gibt es derzeit zehn bis 15 besonders gefährliche Viren, die in den Händen von Terroristen zu einer tödlichen Waffe werden könnten. Das erklärte Anatoli Worobjow, Präsident der Biotechnologie-Gesellschaft und Mitglied der Russischen Akademie der Medizinwissenschaften, berichtete die Moskauer Tageszeitung "Gudok" am Mittwoch.

    Zu den besonders gefährlichen Viren zählte das Akademiemitglied die Pocken- und die Pestviren. "Das Pockenvirus könnte bis zu 70 Prozent der Erdbevölkerung befallen, wobei die Hälfte der Erkrankten sterben müsste." Der Wissenschaftler rief auf, aktiv nach neuen Mitteln zur Bekämpfung biologischer Viren zu suchen und Sonderpersonal für Einsätze in Krankheitsherden auszubilden. Zudem müsse ein strategischer Vorrat an Impfstoffen angelegt werden, sagte Worobjow.

    "Mitarbeiter des Instituts für Atomphysik und des Limnologischen Instituts Irkutsk stellten in Nowosibirsk die ersten Experimente zur Vernichtung von Milzbrandsporen unter Einsatz eines Neutronenbeschleunigers an", schrieb das Blatt. "Auf der Basis des örtlichen Instituts für Elektronen- und Strahlentechnologien wurde eine Versuchsanlage gebaut, mit der in die Stadt eintreffende Post bearbeitet wird. Als Untersuchungsmaterial wurden Sporen von Bakterien genommen, die Milzbrand-Bakterien ähnlich waren", heißt es in dem Beitrag.

    Laut Jekaterina Semjonowa, Mitarbeiterin des Laboratoriums für Wasser-Mikrobiologie des Limnologischen Institus Irkutsk, wurden zugeklebte Umschläge mit Bakterien bestrahlt. "Darauf wurden die Bakterien in einen Nährboden gegeben und untersucht. Bewiesen wurde, dass die Zählebigkeit dieser Bakterien nach der Bestrahlung durch den Neutronenbeschleuniger schwindet."

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