15:23 22 September 2017
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    Russische Polarforscher suchen nach Eisscholle für driftende Arktis-Station

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    ST. PETERSBURG, 12. September (RIA Nowosti). Russische Polarforscher planen, im Laufe der nächsten zwei Tage eine passende Eisscholle für die driftende Station "Nordpol-34" zu finden. Das teilte Alexander Danilow, stellvertretender Direktor des Forschungsinstituts für Arktis und Antarktis, am Montag vor der Presse in St. Petersburg mit.

    "Das Forschungsschiff 'Akademik Fjodorow' soll noch am Montag am Ort eintreffen, wo die Polarstation eröffnet werden soll. Darauf wird von Bord eines Hubschraubers aus nach einer passenden Eisscholle gesucht."

    Am 15. September sollen laut Danilow die Ausrüstungen auf die Eisscholle umgeladen werden. Zur Station würden 14 Polarforscher gehören. Beobachtet werde im Laufe eines Jahres. Es handele sich um die Fortsetzung der langjährigen Erkundung der Zentralarktis, die 1937 durch die weltweit erste driftende Station "Nordpol-1" begonnen worden sei.

    Durch "Nordpol-34" wird die Station "Nordpol-33" ersetzt, die Anfang September evakuiert worden war. Die Polarforscher mussten an Land geflogen werden, weil die einst große Eisscholle im Laufe der Zeit in zehn kleine Schollen zersplittert war. Am 7. September gingen die Polarforscher an Bord der "Akademik Fjodorow".

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