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    Vulkanausbruch auf Kamtschatka

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    PETROPAWLOWSK/KAMTSCHATSKI, 23. September (RIA Nowosti). Der Schiwelutsch, nördlichste der tätigen Vulkane der Halbinsel Kamtschatka (Ferner Osten Russlands), ist ausgebrochen. Das erfuhr RIA Nowosti am Freitag beim versuchsmethodischen Kamtschatka-Seismologentrupp.

    Die ersten starken Gas- und Ascheauswürfe aus dem Krater des Vulkans wurden am Donnerstag abend registriert, sie erreichten eine Höhe von 7,5 Kilometer über dem Meeresspiegel.

    Am Freitagmittag Ortszeit (3.00 Uhr Moskauer Zeit) floss ein 15 Kilometer langer Lavastrom den Hang des Vulkans hinunter.

    Der letzte starke Ausbruch des Schiwelutsch erfolgte in diesem Februar. Dabei floss ein 22 Kilometer langer Lavastrom den Riesen hinunter (er ist 3 283 Meter hoch). Die Lava vernichtete das Gebäude des Stützpunktes der Vulkanologen und die seismische Station.

    Im Ergebnis des Februar-Ausbruchs wurde der westliche Teil der Spitze des Schiwelutsch völlig zerstört. Die Aschenwolken dehnten sich über 700 Kilometer westlich des Vulkans aus und bedeckten in einem bis zu 150 Kilometer breiten Streifen die Halbinsel und den anliegenden Teil des Ochotskischen Meeres.

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