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    Russland schlägt China Beteiligung an Entwicklung von MS-21-Flugzeug vor

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    PEKING, 23. September (RIA Nowosti). Russland hat China vorgeschlagen, sich an der Entwicklung und Produktion eines Flugzeuges des Typs MS-21 zu beteiligen.

    Das teilte der stellvertretende Generaldirektor des russischen FlugzeugbauersIljuschin, Wladimir Beljakow, am Freitag auf der Luft- und Raumfahrtschau Aviation Expo China-2005 in Peking mit.

    "Wir möchten dieses Projekt international machen und die Maschine mit Hilfe anderer Unternehmen, darunter auch ausländischer, entwickeln", sagte Arkadi Gurtowoi, stellvertretender Generaldirektor des Konstrukteursbüros Tupolew.

    Das Projekt MS-21 wurde am Freitag vorgestellt. Es handelt sich um ein gemeinsames Vorhaben der führenden russischen Konstrukteursbüros - Iljuschin, Jakowlew und Tupolew.

    Jakowlew-Chefkonstrukteur Andrej Matwejew teilte mit, das Projekt habe zum Ziel, eine Familie von Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen zu schaffen, die Airbus A319/320 und Boeing 737 ähnlich sind.

    Das Projekt solle nach Matwejews Worten gegen Mitte 2006 fertig gestellt werden. Die Zertifizierung der Maschine sei für 2011 und der Betrieb für 2012 geplant.

    Das Flugzeug soll in drei Modifikationen gebaut werden - für 132, 150 und 168 Passagiere. Die Flugweite beträgt bis zu 5000 Kilometern und in der Variante LR (long range) bis zu 6350 Kilometern.

    Nach einer Prognose Matwejews wird der Bedarf nach Maschinen solchen Typs in den nächsten 15 bis 20 Jahren knapp 10 000 Stück betragen. Angesichts einer harten Konkurrenz mit westlichen Analoga wird die Aufgabe gestellt, die Betriebskosten und den Treibstoffverbrauch beachtlich zu senken.

    Der chinesischen Seite - der Zweiten Korporation der Flugzeugindustrie Chinas - werden 30 bis 50 Prozent der Arbeiten angeboten. Nach Schätzung der russischen Seite beträgt der Bedarf nach solchen Flugzeugen in China mehr als 400 und in Russland etwa 800 Stück.

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