18:42 20 Oktober 2018
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    Bei Petersburg entsteht eine Wissenschaftsstadt

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    ST. PETERSBURG, 22. November (RIA Nowosti). Die Sankt Petersburger Vorstadt Petershof wird zu einer Wissenschaftsstadt. Den entsprechenden Beschluss fasste die Stadtregierung von Sankt Petersburg am Dienstag. Das Dokument sieht unter anderem die Bildung eines Aufsichtsrates der Stadt sowie eines "Direktoriums der Wissenschaftsstadt Petershof " vor.

    Die Hauptaufgaben des Aufsichtsrates sollen darin bestehen, Vorschläge und Empfehlungen für den Gouverneur und die Stadtregierung von Sankt Petersburg vorzubereiten, an der Ausarbeitung der Gesetze über die Entwicklung der Wissenschaftsstadt mitzuwirken, mit den Exekutivorganen und den Selbstverwaltungsorganen zur Entwicklung der Stadt zusammenzuwirken sowie mit den Behörden und mit nichtstaatlichen Organisationen im Ausland wie auch mit internationalen Organisationen zusammenzuarbeiten.

    Das Projekt für die Entwicklung der Wissenschaftsstadt soll bis Jahresende fertiggestellt werden.

    Wie Ljudmilla Werbizkaja, Rektorin der Petersburger staatlichen Universität, bemerkte, werden im Rahmen der Entwicklung der Wissenschaftsstadt unter Beteiligung der Universität vier Projekte verwirklicht werden, darunter die Bildung eines Technoparks für Informationstechnologien, in dem 2 500 Programmierer beschäftigt sein sollen. Der Technopark solle bis zum Jahr 2010 die projektierte Kapazität erreichen, so Werbizkaja.

    Beim zweiten Projekt handelt es sich um ein Zentrum für Biotechnologien mit rund 180 Arbeitsplätzen. Geplant ist, bei dem Zentrum eine Werksabteilung für die Produktion medizinischer Präparate auf der Basis der Gen- und der Biotechnologie einzurichten.

    Das dritte Projekt sieht die Schaffung eines internationalen Zentrums für Nanotechnologien vor, in dem rund 100 Personen beschäftigt werden. Eine der Aufgaben des Zentrums soll es sein, ausgesonderte Munition zu verwerten und sie zu Nanokristallen zu verarbeiten.

    "Die vier Projekte, die wir vorschlagen, machen es möglich, einen Business-Incubator für die Förderung von Innovationsideen von Studenten, Aspiranten und Dozenten der Universität zu schaffen", so Werbizkaja.

    Die Universität sei bereit, die Verwirklichung von Infrastruktur-Projekten, so den Anschluss der Schulen von Petershof an das Internet, zu übernehmen, fügte die Rektorin hinzu.

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