06:51 18 August 2017
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    Eisbrecher "Krassin" hat Kanal zur US-Polarstation McMurdo freigelegt

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    WLADIWOSTOK, 29. Dezember (RIA Nowosti). Der russische Eisbrecher "Krassin" hat am Donnerstag die Freilegung eines 70-Meilen-Kanals im Eis an der Antarktisküste zur US-Polarstation McMurdo abgeschlossen.

    Einen beträchtlichen Teil des Kanals brach der Eisbrecher der Fernöstlichen Seereederei in über zwei Meter dicken Eisfeldern. Dabei hat er auch hohe Eisberge überwunden.

    Wie Veronika Kasakowa, Pressesprecherin der Fernöstlichen Seereederei, der RIA Nowosti am Donnerstag mitteilte, fiel der letzte 16 Meilen lange Abschnitt des Weges zur Anlegestelle der Station dem Eisbrecher besonders schwer. An diesem Abschnitt machte die Eisdicke mehr als zweieinhalb Meter aus. Deshalb legte das Schiff täglich im Durchschnitt drei bis fünf Meilen zurück.

    Nunmehr wird die "Krassin" bis zum 12. Januar den Kanal reinigen und erweitern, um zwei US-Frachter ohne Risiko zur Anlegestelle der Station zu geleiten.

    "Am 12. Januar soll ein US-Tanker mit Brennstoff für Polarforscher der Station McMurdo an das Festeis des Ross-Meeres anlaufen. Die `Krassin` wird zunächst ihn und dann auch einen Frachter mit Lebensmitteln, Forschungsgeräten und anderen Gütern zur Station geleiten", sagte die Pressesprecherin.

    Nach einer Information des Kapitäns der "Krassin" Leonid Budris sind im Moment die Eisverhältnisse im Raum der Station schwieriger als im vorigen Jahr.

    Es sei daran erinnert, dass die Fernöstliche Seereederei eine Ausschreibung des Nationalen Wissenschaftlichen US-Fonds (NSF) gewonnen hatte, wonach zwei Transportschiffe mit Lebensmitteln und Brennstoff für die Belange der Polarstation McMurdo geleitet werden sollten.

    Die Station liegt an der Küste des Ross-Meeres. Die Eisverhältnisse sind dort ziemlich kompliziert.

    Im vergangenen Winter sicherte der Eisbrecher "Krassin" unter extremen Bedingungen das Geleit von zwei Schiffen mit Brennstoff und Lebensmitteln für die US-Polarstation.

    Für diese komplizierte Operation bekam die Besatzung der "Krassin" einen Dank der Führung des Antarktisprogramms des Nationalen Wissenschaftlichen US-Fonds und der amerikanischen Polarforscher ausgesprochen.

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