19:49 16 Dezember 2017
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    Verschiebung des "Discovery"-Startes ändert Termine für Einsatz des ISS-Teams im freien Weltraum

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    MOSKAU, 15. März (RIA Novosti). Mit der Verschiebung des Startes der amerikanischen Raumfähre "Discovery" auf Juni werden auch die Termine für den Einsatz der 13. Stammbesatzung der Internationalen Raumstation (ISS) im freien Weltraum zurückgestellt. Das teilte der Chef der russischen Raumfahrtagentur (Roskosmos), Anatoli Perminow, am Mittwoch vor Journalisten mit.

    "Außerdem kann sich der Aufschub des Shuttle-Startes auf den Arbeitsplan der Besatzung - Pawel Winogradow und Jeffrey Williams - auswirken", so Perminow.

    "Die Startverschiebung wird gewisse Korrekturen an der Arbeit der Besatzung erforderlich machen. Der Shuttle sollte vor allem eine große Menge nicht mehr benötigter Apparaturen abholen, die sich in der Raumstation angesammelt haben. Auch wird sich der Plan für die Ankopplungsmanöver und die Arbeiten außenbords ändern", sagte der Roskosmos-Chef.

    Er betonte zugleich, dass sich die Verschiebung des Schuttle-Startes auf das Arbeitsprogramm an Bord der ISS nicht stark auswirken wird. "Klar ist das unangenehm, aber gar nicht kritisch. Ich hoffe, dass die amerikanischen Partner ihr Möglichstes tun werden, damit der Shuttle in nächster Zeit gestartet wird", fügte Perminow hinzu.

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