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    Antarktis-Expedition der "Akademik Fjodorow" zu Ende gegangen

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    SANKT PETERSBURG, 03. Mai (RIA Novosti). Das Forschungs- und Expeditionsschiff "Akademik Fjodorow", das dem Forschungsinstitut für Arktis und Antarktis des russischen hydrometeorologischen Dienstes (Rosgidromet) gehört, ist am Mittwoch nach Sankt Petersburg zurückgekehrt.

    "Mit seiner Ankunft im Hafen gingen die Arbeiten im Rahmen des Programms der 51. Russischen Antarktis-Expedition zu Ende, die im Herbst 2005 aufgenommen worden waren", berichtete Sergej Baljasnikow, Assistent des Direktors des Forschungsinstituts für Arktis und Antarktis.

    Die Antarktis-Fahrt der "Akademik Fjodorow" begann am 11. November 2005 und dauerte 170 Tage. In dieser Zeit legte das Schiff 32 600 Seemeilen, 2900 davon im Eis der Antarktika zurück.

    Das Schiff besuchte zweimal die Antarktisstationen Mirny, Progress, Nowolasarewskaja, Druschnaja-4 und Molodjoschnaja und sicherte die Organisation der Sommersaisonarbeiten sowie die Erfüllung der Forschungsprogramme. Zu den Stationen wurden Transporttechnik, Dieselgeneratoren und Ersatzteile dazu, Forschungsgeräte, Brenn- und Schmierstoffe, Lebensmittel, Wirtschaftsinventar und Naturschutzausrüstungen gebracht.

    Von Bord des Schiffes aus wurde ein großer Komplex von ozeanographischen, meteorologischen, Eis- und hydrographischen Beobachtungen durchgeführt.

    Auf der Station Wostok wurde nach achtjähriger Pause das Niederbringen der Tiefenbohrung wieder aufgenommen, die bereits eine Tiefe von 3650 Meter erreicht hat.

    Auf der Station Progress wurde der Bau von Gebäuden und Anlagen eines neuen Expeditionskomplexes fortgesetzt.

    Zurzeit arbeiten Kollektive von fünf russischen Antarktisstationen weiter auf dem sechsten Kontinent.

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