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    60 Jahre russische Raumfahrtindustrie

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    Russisches Raumfahrtprogramm (250)
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    MOSKAU, 11. Mai (RIA Novosti). Die Russische Föderale Raumfahrtagentur (Roskosmos) berichtet über die Erfolge im Zusammenhang mit dem 60-jährigen Jubiläum der Gründung der russischen kosmischen Raketenindustrie, das am 11. Mai begangen wird.

    Wie der RIA Novosti bei Roskosmos mitgeteilt wurde, war 2005 der staatliche Auftrag für die Entwicklung und Nutzung kosmischer Raketentechnik im Rahmen des föderalen Weltraumprogramms und des föderalen Zielprogramms GLONASS - System der globalen Satellitennavigation - sowie der anderen föderalen Zielprogramme in vollem Umfang erfüllt worden.

    "In dieser Zeit wurden 26 Starts von Trägerraketen vorgenommen, was 47,2 Prozent aller Starts in der Welt ausmachte", heißt es in einer Mitteilung, die auf der Roskosmos-Web-Site im Internet veröffentlicht ist.

    Es wurden 35 Weltraumapparate, darunter 14 Satelliten für staatliche Belange, auf Umlaufbahnen gebracht. Es verbesserte sich der Zustand der Orbitalgruppierung der Weltraumapparate wissenschaftlicher und sozialökonomischer Bestimmung und ist eine stabile Leitung der Orbitalgruppierung gesichert. Es wurden zwei Nachrichtensatelliten Express-AM gestartet.

    Die Gesamtergebnisse der Arbeit der Branche 2005 bewertet Roskosmos als positiv. Gegenüber 2004 stieg der Produktionsumfang um 8,5 Prozent. Die Steigerung des Produktionsumfanges in der russischen Raumfahrtindustrie übersteigt den Gesamtzuwachs in der russischen Industrie fast auf das Doppelte.

    Im März und April 2006 wurden ein bemanntes Weltraumschiff und ein Raumfrachter zur Internationalen Raumstation gestartet. Russische Spezialisten sicherten ihre automatische Ankopplung an die Station. Es wird an der Entwicklung neuer Muster von kosmischer Technik gearbeitet.

    Der russische Präsident stellte Roskosmos vor wichtige Aufgaben zur Beschleunigung des Entwicklungstempos des Navigationssystems GLONASS. Schon 2007 soll es die Bedürfnisse aller Verbraucher auf dem russischen Territorium und ein Jahr später im globalen Maßstab befriedigen, wird in der Mitteilung betont.

    Das föderale Weltraumprogramm für 2006 bis 2015 ist erarbeitet. Fortgesetzt wurde die Arbeit an der Restrukturierung der kosmischen Raketenindustrie. Die internationale Zusammenarbeit Russlands mit anderen Ländern erreichte ein qualitativ neues Niveau.

    "Erfolgreich gelöst wurde das Problem des Verlustes der Orbitalfrequenzressource der Russischen Föderation, das Ende der 90er Jahre akut war", hieß es bei Roskosmos.

    "Unsere Raumfahrtindustrie ist 60 Jahre alt. In all diesen Jahren hat sie sich entwickelt und ist erstarkt. Man sollte nicht vergessen, dass Russland eine kosmische Großmacht ist. Es sollte immer daran gedacht werden, dass dies nicht allen gefallen kann", heißt es in der Mitteilung betont.

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