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    Raumraketenkomplex "Angara" entsteht auf dem Kosmodrom Plessezk

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    MOSKAU, 16. Mai (RIA Novosti). Auf dem Kosmodrom Plessezk wird ein Weltraumraketenkomplex errichtet, der den Namen "Angara" trägt. Das teilte der Pressesprecher der Weltraumstreitkräfte, Alexej Kusnezow, am Dienstag in einem RIA-Novosti-Interview mit.

    Eine Fachkommission unter Leitung des Chefs des Kosmodroms, Generalleutnant Anatoli Baschlakow, und von Generalmajor Wladimir Iwanow, Chef des Bereichs Bau, ingenieurtechnische Versorgung und Stationierung der Weltraumstreitkräfte, hat ihre Arbeit aufgenommen.

    Der Kommission gehören Vertreter der Weltraumstreitkräfte, des Raumbahnhofs Plessezk, des 4. Zentralen Forschungsinstituts des russischen Verteidigungsministeriums, des Weltraumraketenzentrums "Progress" und des Konstruktionsbüros "Arsenal" an.

    Wie der Chef des Pressedienstes der Weltraumstreitkräfte, Alexej Kusnezow, der RIA Novosti sagte, ist das Montage- und Testgebäude am Startplatz 141 das Hauptobjekt der Inspektion.

    Beim Bau des Weltraumraketenkomplexes, der im Auftrag des russischen Präsidenten vom 6. Januar 1995 errichtet wird, wird ausschließlich das russische Forschungs- und Industriepotential genutzt.

    Dem Sprecher zufolge entsteht der Weltraumraketenkomplex "Angara" auf der Basis der vereinheitlichten Reihe von leichten, mittleren und schweren Raketen. Er soll faktisch das gesamte Spektrum perspektivischer Nutzlasten im Interesse des russischen Verteidigungsministeriums, und zwar in dem erforderlichen Bereich von Bahnhöhen und -neigungen, einschließlich geostationärer Umlaufbahnen, starten. Laut Kusnezow wird "Angara" nicht nur für Verteidigungszwecke, sondern auch zum Start von Satelliten für sozialökonomische und wissenschaftliche Belange im Rahmen des Föderalen Weltraumprogramms und einer Reihe gemeinsamer internationaler Weltraumprogramme genutzt.

    "Die ,Angara'-Trägerraketen werden mit keinem aggressiven und toxischen Treibstoff auf Heptyl-Basis betrieben, was die Umweltsicherheit des Komplexes wesentlich erhöhen soll", sagte der Sprecher der Weltraumstreitkräfte.

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