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    Präsidentenberaterin warnt vor Krise in Wissenschaft und Bildung

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    MOSKAU, 26. Mai (RIA Novosti). Gegen Ende des Jahres 2010 ist im Zusammenhang mit der Personallage eine Krise in Wissenschaft und Bildung Russlands möglich.

    Dschachan Pollyjewa, Beraterin des russischen Präsidenten, prognostizierte in der Tagung des Rates für Wissenschaften, Technologien und Bildung beim Staatschef am Freitag, dass aufgrund der ernsthaften demographischen Lücke im Zeitraum 2010 - 2012 Personalprobleme auftreten können. Die Schlüsselprobleme bestehen nach ihrer Meinung im "Brain-Drain, in der Reproduktion des Wissens selbst und in der Gewinnung junger Fachleute". Der Rat arbeite bereits daran, das Problem der Kadergewinnung in Wissenschaft und Bildung zu lösen.

    "Am 8. Juni wird Staatspreisträgerin Natalja Polysmak im Namen des Rates auf dem Kongress der Rektoren Russlands das Wort ergreifen und darlegen, welche Probleme entstehen und wie der Rat sie lösen will", sagte sie.

    Bei der Eröffnung der Tagung des Rates hatte Akademiepräsident Juri Ossipow die beiden Themen der Tagesordnung erwähnt. Zum einen gehe es darum, wie der Rat bei der Realisierung des Teils der Botschaft des Präsidenten mitwirken kann, der Wissenschaft und Bildung betraf. Zum anderen gehe es um die Erörterung der Kandidaturen für den Staatspreis auf dem Gebiet von Wissenschaften, Technologien und Bildung.

    Ossipow ging eingangs außerdem auf die beiden Kernthesen der Präsidentenbotschaft ein. Der Staatschef habe darauf hingewiesen, dass Russland ein wichtiger Exporteur für intellektuelle Dienstleistungen werden müsse und dass die Wirtschaftsentwicklung des Landes unter den Bedingungen einer harten internationalen Konkurrenz hauptsächlich durch sein wissenschaftliches und technologisches Potenzial bestimmt werde. "Diese Thesen wenden sich direkt an die Welt der Wissenschaften in unserem Land", stellte Ossipow fest. Er rief dazu auf, die Schlüsselprobleme bei der qualitativen Entwicklung von Wissenschaft und Bildung transparent zu machen, ohne die Fachministerien zu ersetzen.

    Ossipow regte die Erarbeitung eines Arbeitsplanes an, um die Realisierung der Thesen aus der Präsidentenbotschaft unter Kontrolle zu behalten.

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