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    Russischer Satellit Resurs DK1 experimentiert mit Erdbebenvoraussagen

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    MOSKAU, 15. Juni (RIA Novosti). Die russische Weltraumbehörde (Roskosmos) bewertet den Start des Satelliten "Resurs DK1" zur Fernsondierung der Erde als Erfolg der russischen Raumfahrt und Russlands insgesamt.

    Die Raumsonde ist am Donnerstag mit einer Trägerrakete vom Typ Sojus-U vom Kosmodrom Baikonur gestartet und auf die vorausberechnete Umlaufbahn gebracht worden.

    Wie der Roskosmos-Sprecher Igor Panarin im Gespräch mit RIA Novosti informierte, ist eine stabile Funkverbindung mit dem Raumapparat hergestellt. Laut Plan wird an Bord des Satelliten ein Komplex von Programmen geladen.

    Die in der Raumsonde installierte Apparatur "Pamela" aus italienischer Produktion ist für die Erforschung der dunklen Materie der im erdnahen Weltraum verstreuten Anti-Teilchen bestimmt. Dem Sprecher zufolge werden solche Forschungen zum erstenmal durchgeführt.

    An Bord des Satelliten wird - ebenfalls zum erstenmal - das russische Experiment "Arina" zur Prognostizierung von Erdbeben durchgeführt.

    "Es handelt sich um einen prinzipiell neuen Weltraumapparat zur Fernsondierung der Erde. Er ist für multispektrale Aufnahmen der Erde mit dem höchstmöglichen Auflösungsvermögen von rund einem Meter bestimmt - das ist ein sehr hohes Niveau der Sondierung der Erde", sagte Panarin.

    Der Satellit war im Zentralen Spezialisierten Konstruktionsbüro "Progress" in Samara gebaut worden.