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    Angela Merkel, die einflussreichste Frau der Welt

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    Vorige Woche stellte die US-Zeitschrift "Forbes" zum dritten Mal das Rating der einflussreichsten Frauen der Welt auf.

    MOSKAU, 04. September (RIA Novosti). Vorige Woche stellte die US-Zeitschrift "Forbes" zum dritten Mal das Rating der einflussreichsten Frauen der Welt auf.

    Die Favoritin heißt nun anders, es ist die Bundeskanzlerin Deutschlands, Angela Merkel.

    In den vorhergehenden Jahren geriet Angela Merkel überhaupt nicht unter die ersten Hundert einflussreichsten Frauen, diesmal aber hat sie Condoleezza Rice zurückgedrängt. Das Rating ging von der Häufigkeit der Erwähnung des jeweiligen Namens in der Presse aus. In diesem Jahr wurde Angela Merkel am häufigsten zitiert. Laut Experten werde ihr Einfluss im gegebenen Fall gerade durch ihr Amt bestimmt.

    Es gebe eine gewisse Ironie in dieser "Forbes"-Liste, schreibt die Internetzeitung vesti.ru. In Deutschland erlebe die einflussreichste Frau der Welt die schwierigste Phase ihres neunmonatigen Aufenthaltes auf dem Posten der Bundeskanzlerin: Angela Merkels Popularität hat dieser Tage im Inland einen Tiefststand erreicht. Erstmalig steht sie erst an zweiter Stelle, und zwar nach Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.

    2006 sieht die "Forbes"-Liste der ersten zehn Frauen wie folgt aus:

    1. Angela Merkel, Bundeskanzlerin Deutschlands;

    2. Condoleezza Rice, US-Außenministerin;

    3. Wu Yi, stellvertretende Premierministerin des Staatsrates von China;

    4. Indra Nui, Präsidentin von PepsiCo.;

    5.Ann Mulkahy, Präsidentin von Xerox;

    6. Sally Krawcheck, Finanzdirektorin von Citigroup;

    7. Patiricia Woertz, Präsidentin von Archer Daniels Midland;

    8. Anne Lauvergeon, Präsidentin von Areva;

    9. Brenda Barnes, Präsidentin von Sara Lee;

    10. Zoe Cruz, Co-Präsidentin von Morgan Stanley.

    Unter den anderen weit bekannten Frauen, die auf der Liste stehen, wären zu nennen: Melinda Gates(12. Position), Sonia Ghandi (13. Position), die TV-Moderatorin Opra Winfree (14. Position), Senatorin Hillary Clinton (18. Positon), die First Lady der USA Laura Bush (43. Position), Königin Elizabeth II. von Großbritannien (46. Position) und Lettlands Präsidentin Vaira Vike-Freiberga (63. Position).

    Bemerkenswerterweise fehlt Julija Timoschenko, eine der drei einflussreichsten Frauen des vorigen Jahres, im diesjährigen Rating gänzlich. In diesem Jahr enthält die Liste 30 Namen der Frauen, die auf den höchsten Machtposten stehen, das sind sechs mehr als im vorigen Jahr. So ist in den letzten zwölf Monaten Ellen Johnson-Sirleaf zur Präsidentin von Liberia, Michelle Bechelet zur Präsidentin von Chile und Han Myung Sook zur ersten Regierungschefin von Südkorea geworden. Insgesamt aber gehören zu den hundert einflussreichsten Frauen der Welt nach Meinung der "Forbes"-Experten 53 Amerikanerinnen, fünf Angehörige Großbritanniens, drei Chinesinnen und drei Französinnen. Die US-Zeitschrift hat in ihre Liste keine Russinnen aufgenommen.

    Die Moskauer Zeitung "Nowyje Iswestija" schreibt: In Russland "wird auf sehr hoher Ebene der Entwurf geprüft, die Governeurin von Sankt Petersburg, Valentina Matwijenko, als Nachfolgerin des Präsidenten aufzustellen. Glaubt man ihren Quellen, so sei die Gouverneurin selber mit dieser Idee an den Präsidenten herangetreten und habe hierbei versprochen, im Kreml nicht länger als bis 2012 (was einer Amtszeit entspräche) zu bleiben. Allerdings sind die Experten davon überzeugt, dass die Mehrheit von Russlands Bevölkerung nicht dazu bereit sei, die Macht einer Vertreterin des schwachen Geschlechts anzuvertrauen."

    Zusammengestellt von der Internet-Redaktion www.rian.ru auf Grund der Informationen der RIA Novosti und anderer Quellen.

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