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    Russischer Meridian-Satellit auf Umlaufbahn funktioniert nach Plan

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    MOSKAU, 25. Dezember (RIA Novosti). Der russische Satellit Meridian, der nach seinem Start am Sonntag die berechnete Bahn erreicht hatte, funktioniert planmäßig.

    Das teilte Igor Panarin, Pressesprecher der russischen Raumfahrtbehörde (Roskosmos), am Freitag RIA Novosti mit.

    "Konstruktionselemente des Raumapparates ,Meridian' haben sich geöffnet. Der Raumapparat wird nun gesteuert - allgemein ist das ein großer Erfolg der Betriebe aus der Weltraumraketen-Branche", so Panarin.

    Der Sprecher verwies darauf, dass der Satellit vom Weltraumbahnhof Plessezk mit einer Sojus-2.1A-Trägerrakete gestartet wurde, die aus dem Betrieb "Progress" in Samara stammt. Der Satellit sei mit einem "Fregat"-Beschleunigungsblock von der Forschungs- und Produktionsvereinigung "Lawotschkin" in seine Umlaufbahn gebracht worden, sagte Panarin.

    Der Sprecher bemerkte, dass die Trägerrakete und der Beschleunigungsblock wie auch der Satellit "Meridian" dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bei seinem Besuch am 14. Dezember auf dem Kosmodrom Plessezk vorgestellt wurden.

    Der "Meridian"-Satellit, der in der Forschungs- und Produktionsvereinigung "Reschetnew" in Schelesnogorsk gebaut worden war, hat am Sonntag um 18.32 Uhr Moskauer Zeit die Zielbahn erfolgreich erreicht. Der Raumapparat dient der Kommunikation zwischen Schiffen und Flugzeugen mit den Küsten- beziehungsweise Bodenstationen bei der Eiserkundung im nördlichen Seeweg sowie dem Netzausbau von Satellitenverkehrs-Stationen in den nördlichen Regionen Sibiriens und des Fernen Ostens für deren wirtschaftliche Entwicklung.

    "Meridian", der mit Übertragungsapparaten ausgerüstet ist, kann in Zukunft die zurzeit betriebenen Nachrichtensatelliten ersetzen und das bestehende Kommunikationssystem unter Einsatz von "Horizont"- und "Express-A"-Satelliten ergänzen.

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