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    Nanotechnologisches Projekt: „Flüssige Panzerung“ getestet - Produktion für Autos startet 2007

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    MOSKAU, 24. Januar (RIA Novosti). In Russland wird eine völlig neue Art der Schutzverkleidung entwickelt, die auch „flüssige Panzerung“ genannt wird.

    Der Exekutivdirektor des Venture-Fonds des Militär-Industrie-Komplexes im Gebiet Swerdlowsk (die Ural-Region), Nikolai Viktorow, teilte mit, dass „die erste Testphase der Nano-Panzerungs-Flüssigkeit erfolgreich abgeschlossen ist. Während dieser Phase wurde der Vorgabeeffekt des Produktes bestätigt“.

    Viktorow zufolge beginnt die Industrieproduktion der „flüssigen Panzerung“ für Autos schon im Sommer 2007. „Die flüssige Panzerung“ könne auch für die Schutzverstärkung wie zum Beispiel bei Hubschraubern, Booten, Panzerwesten verwendet werden. Das Material ermögliche es, den Panzerschutz ohne erhebliche zusätzliche Maßnahmen zu verstärken, wie es insbesondere bei Panzermetallplatten der Fall wäre.

    „Die flüssige Panzerung“ ist ein Gel aus harten Nano-Mikroteilchen und flüssigem Füllstoff. Ein harter Schlag (das Treffen einer Kugel, eines Splitters) lässt die Teilchen sofort miteinander verbinden, dadurch wird das Gel verhärtet und lässt den fremden Körper nicht in die Tiefe der Struktur eindringen. Dieser Vorgang dauert weniger als eine Millisekunde, was es ermöglicht, den Schutz vor verschiedenen Einwirkungen zu entwickeln.

    Der Finanz- und Industrie-Venture-Fonds des Militär-Industriekomplexes im Gebiet Swerdlowsk wurde im November 2005 gegründet, um die intellektuellen und technischen Potentiale der Industrie- und Forschungsunternehmen zu nutzen. Darüber hinaus trägt er zur Entwicklung der forschungsintensiven Technologien und Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit der Region bei. Die Fondsbetreiber sind die führenden Industriebetriebe des Föderalbezirks Ural.

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