20:16 23 September 2017
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    Russische Trägerrakete Sojus-ST wird künftig für bemannte Flüge geeignet sein

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    KOUROU, 26. Februar (RIA Novosti). Die russische Trägerrakete vom Typ Sojus-ST, die vom Raumbahnhof Kourou auf Französisch-Guayana starten soll, wird in Zukunft auch für bemannte Flüge geeignet sein.

    Das teilte der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Anatoli Perminow, am Montag Journalisten auf Kourou mit. In Französisch-Guayana nahm Perminow an der Grundsteinlegung für einen Sojus-Startkomplex teil. In das Fundament der Startanlage auf Kourou wurde ein Stein vom weltweit ersten Raketenstartplatz in Baikonur (Kasachstan) eingemauert.

    "Das derzeit in Kooperation mit europäischen Partnern entwickelte Startsystem kann später genutzt werden, um auch von Kourou aus bemannte Sojus-Raumschiffe ins All zu befördern." Perminow stellte mit Genugtuung fest, dass der Sojus-Startplatz auf Kourou mit einem ziemlich hohen Tempo gebaut wird.

    Es sei kein Zufall, dass Russland den südamerikanischen Weltraummarkt zu erschließen begonnen habe. "Das bedeutet zusätzliche Arbeitsplätze für russische Fachleute. Das ist die Produktion und Modernisierung weiterer Sojus-Raketen, deren Montage von europäischen Partnern finanziert wird."

    Die mittelschwere Sojus-Rakete, das "Arbeitspferd" der russischen Raumfahrt, sei äußerst zuverlässig und bislang in größeren Serien gebaut worden. "99 Prozent der 1700 Starts dieser Rakete waren erfolgreich. Deshalb kann man sagen, dass die russische Sojus-Rakete zu den zuverlässigsten Trägermitteln weltweit gehört", sagte der Roskosmos-Chef.

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