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    Russische Kriegsmarine wird Festlandsockel-Daten für UNO sammeln

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    SEWASTOPOL, 08. August (RIA Novosti). Die russische Kriegsmarine wird sich am Sammeln zusätzlicher Daten beteiligen, mit denen ein Antrag Russlands an die für die Grenzen des arktischen Festlandsockels zuständige UN-Kommission präzisiert wird.

    Das teilte Marinechef Wladimir Massorin Journalisten am Mittwoch in Sewastopol (Krim/Ukraine) mit. "Die Bestimmung der äußeren Grenzen des russischen Festlandsockels ist eine staatliche Aufgabe… Die geophysikalischen und sonstigen erforderlichen Arbeiten in der Arktis sollen 2008/2009 gemeinsam vom Umwelt- und vom Verteidigungsministerium durchgeführt werden", sagte der Admiral.

    Die jüngste Polarexpedition "Arktis-2007", bei der zwei bemannte Kapseln in eine Tiefe von über 4000 Meter getaucht waren, soll bei der Feststellung helfen, ob der Lomonossow- und der Mendelejew-Rücken, die unter Wasser liegen, geologisch mit dem russischen Festlandsockel verbunden sind. Sollte das zutreffen, könnte Russland Anspruch auf zusätzliche 1,2 Millionen Quadratkilometer Festlandsockel erheben, wo große Vorkommen von Erdöl und Erdgas vermutet werden.

    Nach Massorins Worten werden Hydrographen der russischen Kriegsmarine auch an künftigen Polarexpeditionen teilnehmen, weil der hydrographische Dienst der Marine große Erfahrungen bei Aufnahmen des Meeresgrundes in dieser Region hat.

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