09:28 22 August 2017
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    IAEO-Experten: japanisches AKW Kashiwazaki-Kariwa in relativ gutem Zustand

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    TOKIO, 10. August (RIA Novosti). Die Ergebnisse einer Prüfung des größten japanischen Atomkraftwerks Kashiwazaki-Kariwa, das Mitte Juli durch ein starkes Erdbeben beschädigt worden ist, durch die Experten der Internationalen Atomenergieagentur (IAEO) brauchen keine Beunruhigung in Japan zu erregen.

    Das sagte der Chef der IAEO-Delegation, Philippe Jamet, am Freitag zu Journalisten.

    Dabei gab er jedoch zu, dass der Reaktorstart zusätzlicher Prüfungen der Sicherheit der Anlagen bedürfe.

    Nach dem Erdbeben der Stärke 6,8 wurde das Atomkraftwerk stillgelegt. Es wurden fast 1 300 Schäden entdeckt. Aus einem der Reaktoren trat radioaktives Wasser aus und gelangte ins Meer. Etwa 100 Fässer mit Abfällen mit geringer Radioaktivität wurden undicht.

    Die derart starken Erdbebenschäden ließen die Sicherheit sämtlicher japanischer Atomkraftwerke bezweifeln.

    Die japanische Regierung will zum Jahr 2017 weitere elf Reaktoren bauen und den Anteil der Atomkraftwerke an der gesamten Stromerzeugung im Lande von 30 auf 40 Prozent erhöhen.

    Unter diesen Umständen baten die japanischen Behörden die IAEO um die Begutachtung des beschädigten Atomkraftwerks.

    In dieser Woche untersuchte eine sechs Mann starke Gruppe innerhalb von fünf Tagen das gesamte Atomkraftwerk und den beschädigten Reaktor in Kashiwazaki. Derzeit erwartet die japanische Seite den Abschlussbericht der IAEO.

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