02:57 22 November 2017
SNA Radio
    Wissen

    Russische Proton-M-Rakete bringt japanischen Nachrichtensatelliten ins All

    Wissen
    Zum Kurzlink
    0 201
    MOSKAU, 03. September (RIA Novosti). Eine russische Trägerrakete vom Typ Proton-M mit dem japanischen Nachrichtensatelliten JCSat 11 ist am Startplatz 200 des Raumbahnhofs Baikonur aufgestellt und soll am Donnerstag früh gestartet werden.

    Das teilte der amtliche Sprecher des russischen Chrunitschew-Raketenbauzentrums, Alexander Bobrenjow, RIA Novosti mit.

    Nach seinen Angaben ist der Start für 02.43 Uhr Moskauer Sommerzeit angesetzt.

    Der japanische Nachrichtensatellit soll dem Nachrichten- und Sendeverkehr auf japanischem Territorium, über der Pazifikregion und auf Hawaii dienen. Der Satellit wird zu einem Reserveapparat im Rahmen der Orbitalgruppierung JSat. Die Lebensdauer des Apparates im Orbit beträgt 15 Jahre.

    Das Unternehmen JSat Corp. ist einer der bedeutendsten Betreiber der Satellitenverbindung in den Ländern des asiatisch-pazifischen Raums. Zurzeit umfasst die Orbitalgruppierung JSat acht geostationäre Satelliten.

    Startleistungen mit Hilfe von Proton-Raketen bietet das Unternehmen International Launch Services (ILS) - ein Gemeinschaftsunternehmen von Space Transport und des „Chrunitschew“-Zentrums sowie der Raketenbaukorporation „Energija“ an.

    Das Unternehmen ILS wurde im Jahre 1995 im US-Bundesstaat Delaware registriert. Seit 1996 wurden im Rahmen von ILS 41 kommerzielle Proton-Starts durchgeführt.

    Der bevorstehende Start von JCSat 11 ist der dritte kommerzielle Einsatz einer Proton-M-Rakete seit Jahresbeginn im Rahmen des Gemeinschaftsunternehmens ILS. Die Proton-M-Rakete wurde im Staatlichen Forschungs- und Produktionszentrum für Raumtechnik „Chrunitschew“, dem größten russischen Raketenbauunternehmen, gebaut.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren